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IG Hochwasserschutz in Stuhr e. V. |
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Interessengemeinschaft Hochwasserschutz in Stuhr e. V. |
Besondere
Hochwasser in der Ochtumniederung
im 19. und 20. Jahrhundert in Raum Stuhr |
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Die Gemeinde Stuhr ist auch in den vergangenen Jahrhunderten von Überschwemmungnen heimgesucht worden. Diese Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, jedoch macht sie deutlich, dass die Gemeinde Stuhr mit dem Wasser umgehen muß. Diese lassen sich auf drei Ursachen zurückführen:
In der Ausstellung wird dargestellt, wie der Lauf des Klosterbach im Laufe der Jahrhunderte verlagert wurde und welche Gebiete danach durch Weser, Ochtum und Klosterbach überschmemmt wurden. Die linke Weserlinie ist inzwischen durch den Ausbau der Weser- und Ochtumdeiche sowie der Sperrwerke (Ochtum und Hunte) geschlossen worden. Sturmfluten und Oberwasser sind daher keine Gefahr mehr für Stuhr. Die Vorfluter
der Ochtum wurden dabei jedoch nur bereichsweise ausgebaut. Um die Hochwassersicherheit
für die Gemeinde Stuhr auch gegen Wasserzufluß aus dem Süden
sicherzustellen, ist es dringend erforderlich, ein Gesamtkonzept zu erstellen.
Stuhr ist
kein natürliches Überschwemmungsgebiet.
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14. März
1981
Hochwasser-Katastrophe in der Pauliner Marsch. Weserdurchbruch beim Hastedter Bulten. Deichbruch am Barkendamm, Überschwemmung zwischen Heiligenrode und Varrel. In Alt-Stuhr, Stuhrbaum und Moordeich Oberflächenwasser. nach oben |
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6. März
1979
Hochwasser in Brinkum, Stuhr und Delmenhorst. Mehrere Straßen überflutet. Einige Häuser an der Kladdinger- und Moordeicher Landstraße sowie am Tempelweg waren in Gefahr. nach oben |
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26. Februar
1970
Hochwasser, Überschwemmungen rechts und links der Weser zwischen Hoya und Bremen, sowie Delmenhorst und Hasbergen. Varreler Bäke überschwemmte Tölkenbrück. Höchstes Hochwasser in den letzten 30 Jahren vor 1998. nach oben |
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16. Februar
1962
Sturmflut-Katastrophe an der deutschen Nordseeküste. In Bremen ertranken sieben Menschen. Hochwasser in Hasbergen, Strom, Woltmershausen, Huchting und Grolland, Kladdingen und Alt-Stuhr. nach oben |
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17. Juli
1956
Hochwasser-Katastrophe in der Weser- und Ochtumniederung nach anhaltenden Regenfällen. Überschwemmung z. T. bis an die Winterdeiche. Große landwirtschaftliche Verluste. Varreler Bäke war zum Teil 60 m breit nach oben |
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5. März
1956
Hochwasser in Varrel und Huchting. Deichbruch an der Varreler Bäke und Heidkruger Bäke in Langewischen. Der Klosterbach trat an mehreren Stellen über die Ufer. nach oben |
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17. August
1954
Hochwasser nach anhaltenden Regenfällen in Barken, Tölkenbrück, Varrel und Moordeich. Deichbruch an der Varreler Bäke in Tölkenbrück. nach oben |
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1948 |
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Winter
1946/1947 |
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11. Februar
1946
Hochwasser in Bremen. Die Menschen in den Bremer Parzellen verloren zum Teil ihr letztes Hab und Gut. Weite Gebiete links der Weser verwandelten sich in Seen, die von reißenden Strömungen durchzogen wurden. In Blocken trat der Klosterbach über die Ufer und überflutete Teile von Blocken, Moordeich und Stuhr. Von Kladdingen bis zur Ochtummündung wurde das Land zusätzlich durch aufgestautes Oberwasser von der Weser überschwemmt nach oben |
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April
1945
Hochwassergürtel zur Verteidigung Bremens. Die Ochtumniederung wurde in den letzen Kriegstagen von Arsten bis Strom laut Befehl planmäßig überschwemmt. Alle Brücken wurden unpassierbar gemacht. nach oben |
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27. Februar
1940
Hochwasser durch Schneeschmelze, starke Regenfälle und Eisstau der Hache in Kirchweyhe, Lahausen und Sudweyhe und des Klosterbaches in Stuhr. Deichbruch in Tölkenbrück. Die Wassermassen stauten sich vor der Varreler Mühle und überschwemmten Teile von Varrel, Moordeich und Stuhr. nach oben |
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5. Januar
1932
Hochwasser in Stuhr, Varrel und Hasbergen. Die Moordeicher Landstraße wurde vom Hochwasser beschädigt. In der Gemeinde Stuhr mußten einige Deiche gerichtet werden. nach oben |
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1930
Zwei Hochwasser im Januar und November. nach oben |
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Winter
1928/29
Hochwasser: "In Tölkenbrück sind nachts plötzlich in einigen Häusern die Holschen unterm Bett weggeschwommen." (Del. Kreisblatt) Ein Eisstau in der Varreler Bäke und Ochtum wurde von der Bremer Sicherheitspolizei unter Oberst Caspari gesprengt. nach oben |
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13. Januar
1916
Sturmflut: "Eine gewaltige Wasserflut hat sich über die Gemeinde Hasbergen und Stuhr ergossen. Sogar über die Chaussee flutet das Wasser. Bis jetzt ist die Flut noch nicht in die Häuser und Viehställe eingedrungen, doch fielen bereits zahlreiche Hühner dem Wasser zum Opfer. (Bremer Nachrichten vom 16. 1. 1916) nach oben |
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13. März
1906
Höchste Sturmflut vor 1962, es wurden 33 Quadratkilometer Niederungsfläche überflutet. Teile der Gemeinden Hasbergen, Strom, Huchting, Grolland, Varrel und Stuhr betroffen. nach oben |
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Winter
1880/1881 13. März
1881 |
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11. Februar
1881
"Das Hochwasser zeigt sich wieder in der Gemeinde Stuhr, Hasbergen, Huchting und Delmenhorst."(Del. Kreisblatt) Der Eisenbahndamm in Huchting wurde 40 cm hoch überflutet. nach oben |
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2. Dezember
1880
Die ganze Ochtumniederung wurde von Hoya und Dreye her überschwemmt. Stuhr, Moordeich, Varrel, Huchting, und Hasbergen, sowie einige Stadtteile von Bremen standen unter Wasser. nach oben |
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1. Januar
1855
Sturmflut, Stuhr wurde schrecklich heimgesucht. Die Flutwelle und aufgestautes Oberwasser der Weser drangen stark in die Ochtum ein. Wasserstand z. T. nur 22 cm weniger als 1841. nach oben |
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1852
"Das ganze Land und die Chaussee steht unter Wasser, alle Waren werden mit dem Schiff zum Warturm gebracht." nach oben |
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Regierungsbekanntmachung
vom 15.4.1848
"Nachdem zur Verhütung von Unglücksfällen durch Überschwemmungen bereits im Jahre 1830 für Teile der Kirchspiele Hasbergen und Stuhr Vorschriften erlassen sind, nunmehr Gebäude für Menschen und Vieh in den Kirchspielen Hasbergen, Stuhr und Schönemoor wenigstens 2 Fuß über dem höchsten Wasserstand vom Jahre 1830 zu errichten." nach oben |
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Januar
1846
Hochwasser in Stuhr und Hasbergen, Deichbruch u. a. bei Ahausen und am Pfarrdeich Stuhr. nach oben |
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21. Januar
1841 "Die
Überschwemmung stieg noch höher als 1830, selbst die Pfarrwohnung
stand einen halben Fuß (15 cm) unter Wasser. |
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März
1830
Hochwasser u. Deichbrüche bei Horstedt, Mahndorf, Habenhausen und am Pfarrdeich Stuhr. Bei Hastedt ertranken 10 Menschen. Hohe Überschwemmungen der linken Weser- und Ochtumniederung u. a. in Stuhr, Huchting und Grolland. "Da das Wasser in alle Häuser, die in der Nähe der Pfarrwohnung liegen, drang, und nur diese frei blieb, so flüchteten 60 Menschen dahin, die einige Wochen dort gewohnt haben." (Pastor Hollmann 1830) nach oben |
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April
1830
(Zweites Hochwasser) Pfarrdeich Stuhr war noch beschädigt. Bis Mai stand noch ein großer Teil des Kirchspiels Stuhrs unter Wasser. nach oben |
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August
1830
(Drittes Hochwasser) Pfarrdeich Stuhr ist fast nicht mehr zu erkennen. "Wiederherstellung kostete 87 Rth 58 gr." nach oben |
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März
1827
Deichbruch ober- und unterhalb von Habenhausen; Deichbruch am Stuhrer Pastorreideich nach oben |
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3. Februar
1825
Schwere Sturmflut an der deutschen Nordseeküste. Gebiete der linken Weser- und Ochtumniederung von Altenesch bis Dreye wurden überschwemmt. "Ein Deichbruch bei Dreye und im Kirchspiel Stuhr hat Kladdingen, Stuhr und einen Teil von Moordeich überschwemmt." nach oben |
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5. April
1804 |
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Frau Martina Cziommer |
Die 39-jährige
Martina Cziommer aus Stuhr kam durch einen ungewöhnlichen Anlass
zum Mitmachen in der örtlichen Geschichtswerkstatt. |
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Weitere Informationen werden noch gesucht und sollen in diese Zusammenstellung eingearbeitet werden. Infos bitte an IG Hochwasserschutz in Stuhr e. V. |
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Bei Fragen und Unklarheiten wenden Sie sich bitte
an: [IG Hochwasserschutz
in Stuhr]. |